Abkochgebot aufgehoben

Trinkwasser

Würzburg, 2. Oktober 2018

Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den
vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes im betroffenen
Ortsnetz am heutigen Dienstag, 2. Oktober 2018, wurde das Abkochgebot heute
Nachmittag auch für Holzkirchhausen (Ortsteil von Helmstadt / Landkreis
Würzburg) aufgehoben:
Somit ist das Abkochgebot für alle im Landkreis Würzburg betroffenen Gemeinden
und Ortsteile wieder aufgehoben.
Weiterhin bestehen bleibt das Abkochgebot für Retzbach im Landkreis Main-
Spessart.


Trinkwasser wird weiterhin engmaschig untersucht
Die Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) führt fortlaufend engmaschige
mikrobiologische Untersuchungen ihrer Hochbehälter und Abgabeschächte durch.
Die Hochbehälter werden weiterhin vorsorglich gechlort.
Auch die Ortsleitungen selbst werden aktuell von den Gemeinden noch wöchentlich
mikrobiologisch kontrolliert und aktuell noch täglich hinsichtlich einer wirksamen
Chlorung überprüft.
Die vorsorgliche Chlorung wird nach Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt
für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mindestens bis zur Abarbeitung der
in Frage kommenden Ursachen aufrechterhalten.


Hinweise für Verbraucher

  •  Grundsätzlich ist gechlortes Wasser, wie es derzeit im Netz der Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) angeboten wird, gesundheitlich völlig unbedenklich.
  • Die Chlorung ist ein amtlich zugelassenes Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Bei Konzentrationen von 0,1 bis 0,3 mg Chlor/Liter Wasser ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen.
  • Schwangere und Säuglinge können bei einer länger andauernden Chlorung auf Mineralwasser umsteigen, um eine gesundheitliche Beeinträchtigung völlig auszuschließen.
  • Kaffee und Tee kann mit gechlortem Wasser gekocht werden, allerdings ist der Chlorgeruch bei warmem Wasser eher wahrnehmbar und der Geschmack der Getränke kann verändert sein.
  • Tiere können das gechlorte Wasser unbedenklich trinken.
  • Für Fische ist Chlor auch in geringen Konzentrationen schädlich. Daran müssen nicht nur Besitzer von Aquarien, sondern auch von Fischteichen denken.

 

Würzburg, 1. Oktober 2018

Aufhebung des Abkochgebots für das Trinkwasser
für Eisingen, Erlabrunn und Helmstadt (ohne Holzkirchhausen)

Nach den aktuellen Auswertungen der mikrobiologischen Proben sowie den vorliegenden Werten hinsichtlich des wirksamen Chlorgehaltes in den betroffenen Ortsnetzen am heutigen Montag, 1. Oktober 2018, wurde das Abkochgebot heute Nachmittag auch für folgende Gemeinden aufgehoben:

• Eisingen,
• Erlabrunn,
• Helmstadt (außer Ortsteil Holzkirchhausen)

Das Abkochgebot bleibt weiterhin bestehen für:

• Holzkirchhausen (Ortsteil von Helmstadt / Landkreis Würzburg)

• und Retzbach (Landkreis Main-Spessart).

Das Abkochgebot für die noch betroffenen Gemeinden kann erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.
Falls das Abkochgebot auch für Holzkirchhausen und/oder Retzbach aufgehoben werden kann, wird dies unverzüglich über die Medien, die Homepage des Landkreises Würzburg (www.landkreis-wuerzburg.de) sowie die Homepage des Landkreises Main-Spessart (www.main-spessart.de) und die Gemeindeverwaltungen an die betroffenen Verbraucher weitergegeben.
Trinkwasser wird weiterhin engmaschig untersucht
Die Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) führt fortlaufend engmaschige mikrobiologische Untersuchungen ihrer Hochbehälter und Abgabeschächte durch. Die Zuleitungen zu den Ortsleitungen werden weiterhin vorsorglich gechlort.
Auch die Ortsleitungen selbst werden von den Gemeinden wöchentlich mikrobiologisch kontrolliert und täglich hinsichtlich einer wirksamen Chlorung überprüft.

Die vorsorgliche Chlorung wird nach Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mindestens bis zur Abarbeitung der in Frage kommenden Ursachen aufrechterhalten.
Die Trinkwasser-Hotline des Gesundheitsamtes Main-Spessart ist am Mittwoch, 3. Oktober 2018 für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus beiden Landkreisen (Würzburg und Main-Spessart) für gesundheitliche Fragen erreichbar.
Die Hotline ist am Mittwoch, 3. Oktober 2018 von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 09353 793-1608 besetzt.


 

Würzburg, 28. September 2018

Abkochgebot im Landkreis Würzburg bleibt weiter bestehen
Trinkwasser-Hotline auch an diesem Wochenende für gesundheitliche Fragen erreichbar


Nach den aktuellen Auswertungen der Proben kann das Abkochgebot für die
betroffenen Gemeinden im Landkreis Würzburg leider nicht aufgehoben werden.
Dies sind im Landkreis Würzburg Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit
Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim,
Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen.


Für morgen, Samstag, werden neue Untersuchungsergebnisse erwartet. Das
Abkochgebot kann erst bei konstantem Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes
sowie konstant unauffälligen mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.


Falls das Abkochgebot aufgehoben werden kann, wird dies unverzüglich über die
Medien, die Homepage des Landkreises Würzburg (www.landkreis-wuerzburg.de)
und die Gemeindeverwaltungen an die betroffenen Verbraucher weitergegeben.


Der Hochbehälter Zellingen und sämtliche Wasserleitungen werden weiterhin täglich
beprobt. Alle als möglich eruierten Ursachen werden sukzessive abgearbeitet und
behoben.


Die Trinkwasser-Hotline des Gesundheitsamtes Main-Spessart ist an diesem
Wochenende für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aus beiden Landkreisen
(Würzburg und Main-Spessart) für gesundheitliche Fragen erreichbar.


Die Hotline ist am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 14 Uhr unter der
Telefonnummer 09353 793-1608 besetzt.


Würzburg, 26. September 2018

Abkochgebot muss weiter aufrechterhalten werden

Aufgrund der aktuell vorliegenden Ergebnisse der mikrobiologischen Trinkwasser-
Untersuchungen vom Montag am Hochbehälter Zellingen muss das Abkochgebot für

alle betroffenen Gemeinden weiter aufrechterhalten werden. Dies sind im Landkreis
Würzburg Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg,
Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn
mit Roßbrunn und Mädelhofen sowie im Landkreis Main-Spessart Retzbach mit
Zellingen.
In der Probe vom Montag wurden zwei Kolonien Enterokokken festgestellt. Dieser
positive Befund wird nun vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit (LGL) weiter analysiert. Sobald die Ergebnisse vorliegen,
werden diese veröffentlicht.
Wie gestern beim Gespräch mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden und
beim gestrigen Pressegespräch erläutert, kann das Abkochgebot erst bei konstantem
Vorliegen eines ausreichenden Chlorgehaltes sowie konstant unauffälligen
mikrobiologischen Befunden aufgehoben werden.
Dies ist nun nicht wie noch gestern erhofft der Fall. Sicheres Trinkwasser ist jedoch
oberstes Gebot, deshalb müssen die Behörden auf dem Abkochgebot bestehen.
Die Hotline des Gesundheitsamtes Würzburg ist unter der Telefonnummer 0931
8003-5984 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes erreichbar.
Für die Bürger aus dem Landkreis Main-Spessart lautet die Hotline Tel. 09353 7931-
608 während der Öffnungszeiten des Landratsamtes Main-Spessart.


 Würzburg, 20. September 2018

Abkochgebot für Trinkwasser im westlichen Landkreis Würzburg bleibt weiter bestehen - Hotline des Gesundheitsamtes Würzburg Stadt und Land bleibt auch am Wochenende besetzt
Nach der Feststellung einer geringfügigen Überschreitung des Grenzwertes für
Enterokokken im Trinkwasser des Versorgungsbereiches West des Zweckverbandes
Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) bleibt das Abkochgebot in folgenden
Gemeinden des Landkreises Würzburg voraussichtlich bis in die nächste Woche
hinein weiterhin bestehen:


Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist,
Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit
Roßbrunn und Mädelhofen.


Die Hotline des Gesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 von
Freitag bis Sonntag jeweils von 9 bis 14 Uhr für Fragen erreichbar.

 


 

Würzburg, 17. September 2018

Nach der Feststellung einer geringen Überschreitung des Grenzwertes für
Enterokokken im Trinkwasser des Versorgungsbereiches West des Zweckverbandes
Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) bleibt das Abkochgebot für Trinkwasser in
folgenden Gemeinden weiterhin bestehen:
Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist,
Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit
Roßbrunn und Mädelhofen, Zell am Main sowie Zellingen mit Retzbach.


Zum Abtöten von Krankheitserregern muss Trinkwasser einmal kurz kräftig
sprudelnd aufgekocht werden.


Dies ist insbesondere in folgenden Fällen notwendig:

  • Trinken, Getränkezubereitung (z. B. Eiswürfel)
  • Zubereiten von Lebensmitteln
  • Waschen von Obst, Gemüse, Salat oder anderen Lebensmitteln
  • Medizinische Zwecke (z. B. Wundreinigung, Nasenspülen)
  • Zähne putzen
  • Geschirrabwasch von Hand
  • Trinkwasser für empfindliche Haustiere

Eine Alternative zu abgekochtem Trinkwasser ist die Versorgung mit Flaschenwasser
(kein Mineralwasser!) aus dem Handel.


Die Hotline des Gesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 0931 8003-5984 zu
den Öffnungszeiten des Landratsamtes (Montag bis Freitag 7.30 bis 12.00 Uhr,
Montag und Donnerstag von 14.00 bis 16.30 Uhr) für Fragen erreichbar.

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