Geografische Lage

Helmstadt liegt in der Region Würzburg.
Es existieren folgende Gemarkungen: Helmstadt, Holzkirchhausen.

Helmstadt Detailansicht Im Kies

Lage 

Wenn man von Würzburg kommend bei der Auffahrt zur Autobahn Würzburg-West in die Bundesstraße Nr. 468 einbiegt und den Mischwald hinter sich lässt, sieht man in 3 km Entfernung den Marktflecken Helmstadt.

Gleich einem Wächter grüßt der Kirchturm die Besucher; mit seinem helmartigen Dach ist er das Wahrzeichen von Helmstadt.

Mit breiten Straßen und Gassen, die schon ihre frühe historische Bedeutung erkennen lassen, liegt die Ortschaft an einen Südhang gelehnt, umsäumt von Wäldern, Wiesen und Feldern.

Das Gebiet liegt am Rande der so genannten „Fränkischen Platte“ die sich vom Spessart bis nach Würzburg ausdehnt.

Geografisch liegt der Ort zwischen dem Maindreieck und dem Mainviereck, etwa in der Mitte einer Achse zwischen Würzburg und Wertheim bzw. Marktheidenfeld und Tauberbischofsheim.

Die Nachbargemeinden bilden

im Norden: Uettingen und Holzkirchen

im Nordosten: Roßbrunn und Mädelhofen

im Osten: Irtenberger Wald (gemeindefrei)

im Süden: Neubrunn, Unter- und Oberaltertheim

im Westen: Ortsteil Holzkirchhausen

Die höchste Erhebung ist der Sesselberg mit 381 m über dem Meeresspiegel. Der Rathauseingang von Helmstadt liegt 301 m ü. d. M.

Nutzung der Gemarkungsfläche von Helmstadt:

  • Bebaute Ortsfläche 77 Hektar
  • Landwirtschaftlich genutzte Fläche 986 Hektar
  • Waldflächen 356 Hektar
  • Gartenland 5 Hektar
  • Sport- und Grünflächen 4 Hektar
  • Straßen-, Graben- und Wegeflächen 98 Hektar
  • Wasserflächen 8 Hektar
  • Unland, Steinbruch, Lehmgrube 33 Hektar
  • Gesamtfläche 1567 Hektar

Gemeindefläche:           Gesamt               Landwirtschaft                  Wald

Helmstadt                          1567 ha                986 ha                               356 ha

Holzkirchhausen               717 ha                  483 ha                               234 ha

Gesamt                               2284ha                 1469 ha                             590 ha

Der Flecklerisgraben, auch Lachgraben genannt, sammelt Wasser ab ca. 500 m östlich der Ziegelei Wander. Er fließt am ALDI-Zentrallager vorbei bis zur Brückenstraße. Dort vereinigt er sich mit dem vom Feuerlöschweiher kommenden Bachlauf und bildet ab da den Welsbach, der in Richtung Holzkirchhausen fließt.

An der Gemarkungsgrenze zwischen Helmstadt und Holzkirchhausen ist noch ein früheres Stauwehr gut zu erkennen. Es diente bis zum Zweiten Weltkrieg der Wiesenbewässerung.

Der Flecklerisgraben, im Volksmund auch als äußerer Bach genannt, führt meist nur im Frühjahr, bei Unwettern oder bei hohem Grundwasserstand Wasser.

Die so genannte Rothquelle an der Würzburger Straße tritt nur in feuchten Jahren in Erscheinung.

Klima

Das Klima wird bestimmt durch die Höhenlage und die Nähe der Höhenzüge des Spessarts.

Die Klimadaten lauten:

  • Mittlerer Jahresniederschlag: 602–640 mm
  • Mittlere Jahrestemperatur: 8–8,5 Grad C.
  • Frühsommertrockenheiten sowie trockenwarme Herbste sind häufig.
  • Die Hauptwindrichtung ist West – Ost.

Die Waldnähe größerer Gemarkungsteile bringt zumindest dort eine geringfügige Verzögerung im Vegetationsbeginn mit sich. Norbert Baunach, Helmstadt, hat in den letzten neun Jahren folgende Niederschlagsmengen gemessen:

Niederschlagsmenge pro Jahr im Mittel: 600 bis 700 mm pro m²