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Stellungnahme des Marktgemeinderates von Helmstadt vom 27.07.2010
zum geplanten Bau der „B 26n“ und dem Angebot des Staatlichen Straßenbauamtes vom 21.07.2010 eine „neue“ Autobahnanschlussstelle Helmstadt an der Kreisstraße WÜ 11 zwischen Helmstadt und Uettingen zu errichten
Der Marktgemeinderat Helmstadt stellt klar, dass er nach wie vor strikt gegen den Bau einer B 26n und für den Erhalt der bisherigen Autobahnanschlussstelle Helmstadt eintritt. Dies ist und bleibt für den Markt Helmstadt die „Lösung A“.
Insbesondere auch, weil immer mehr erkennbar wird, dass sich in der Region durch diesen geplanten Bau tief greifende Änderungen im regionalen Straßensystem ergeben werden, die in ihrer Konsequenz auf die einzelnen Ortschaften bei weitem noch nicht in ihrer Tragweite abgeschätzt werden können.
Trotzdem spricht sich der Markt Helmstadt im Falle des Baus der B 26n und den dadurch bedingten Wegfall der Autobahnanschlussstelle Helmstadt für die vom Staatlichen Straßenbauamt Würzburg vorgeschlagene Errichtung einer neuen Anschlussstelle Helmstadt im Bereich der Brücke über die A3 an der WÜ 11 zwischen Helmstadt und Uettingen als „Lösung B“ aus.
Allerdings sieht es der Marktgemeinderat schon jetzt als sehr wichtig an, auf einige Dinge aufmerksam zu machen, die im Falle der „Lösung B“ unbedingt beachtet werden sollten:
So sollte der neu zu bauende Zubringer von der WÜ 31 zur neuen Anschlussstelle an die A3 so weit als möglich Richtung Osten, in den Bereich der Ziegelei Wander verschoben werden.
Weiter ist es aus verschiedenen Gründen unabdingbar, die bisherige WÜ 31 von Helmstadt aus auf die bisherige Trasse der B8 und auf kürzestem Weg auch Richtung Waldbüttelbrunn wieder anzubinden.
Zum einen ist dies zur Entlastung der Ortsdurchfahrt von Uettingen im Falle eines Staues auf der A3 notwendig, weil dann die Fahrzeuge über den neuen Zubringer von Helmstadt aus Richtung Würzburg abfließen können und nicht alle durch die Ortsstraßen von Uettingen gezwungen werden.
Zum Anderen ist diese Verbindung vor Allem auch für die Landwirte der Region dringend notwendig, um während der Erntezeit auf kürzestem und schnellstem Weg an die Lagerhäuser im Würzburger Neuen Hafen und bei Mädelhofen zu gelangen.
Zudem laufen zurzeit erste Planungen zur Errichtung einer großen Biogasanlage im Aalbachtal im Bereich der Kläranlage Waldbüttelbrunn, die wirtschaftlich von kurzen Anlieferungswegen für das Substrat abhängig ist. Und ein großer Teil dieses Substrates könnte/sollte aus Helmstadt und dem Bereich südwestlich davon geliefert werden. Ein Umweg über Uettingen und Waldbüttelbrunn zur geplanten Anlage wäre unwirtschaftlich und würde das Projekt wahrscheinlich gefährden.
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Marktgemeinderat und Bürgermeister des Marktes Helmstadt |